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Was ist eigentlich Coaching?

Herzlich willkommen auf meinem Blog!
Dies ist mein allererster Artikel und ich freue mich sehr, dich als Leser dabei zu haben! :)
Als Einstieg schreibe ich heute darüber, was Coaching eigentlich ist, bzw. was Coaching für mich bedeutet.
Coaching ist ja aktuell in aller Munde. Es gibt den Football Coach, den Personal Coach, den Life Coach und mittlerweile kann man sich in fast allen Bereichen von irgend jemandem „coachen“ lassen.
Dabei hat man aber oft das Gefühl, dass eigentlich niemand so richtig weiß, was Coaching eigentlich ist und, dass viele sich diesen Begriff auf die Fahne schreiben, da er gerade „in“ ist.
Mir fällt das immer wieder dann auf, wenn ich in Gesprächen meinen Beruf nenne. Entweder gibt es Reaktionen wie „Ach so, dann gehst du in Firmen und trainierst die Mitarbeiter, damit sie ein besseres Team werden.“ Oder ich werde unverständlich angeschaut und gefragt: „Und wer kommt dann zu dir? Was machst du dann mit deinen Kunden?“
Es stellt sich also die Frage: Was ist Coaching überhaupt?
Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich dir gerne schildern, was ich unter Coaching verstehe bzw. was Coaching für mich bedeutet.
Zuerst möchte ich dir aber erläutern, was Coaching nicht ist:
Coaching ist keine Psychotherapie. Eine Psychotherapie ist ein Muss wenn eine psyhchische Krankheit vorliegt, beim Coaching dagegen geht es um den Wunsch, das eigene Leben zu optimieren. Die Psychotherapie fragt nach dem „wieso?“, das Coaching fragt nach dem „wie?“.
Zudem gibt es folgenden wichtigen Unterschied: In der Psychotherapie ist der Therapeut der Experte, er ist stark für den Erfolg verantwortlich. Im Coaching dagegen ist der Klient der Experte und ist allein verantwortlich für den Ausgang der Beratung. Dazu weiter unten aber mehr.
Coaching ist kein Training: Bei einem Training liegt der Schwerpunkt darin, dass der Trainer seinem „Schützling“ Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt, nach denen dieser dann handeln kann oder soll. Auch hier ist der Trainer wieder der Experte auf seinem Gebiet und gibt sein Wissen an den Trainierenden weiter, während du dir im Coaching dein Wissen und deine Handlungsoptionen selbst erarbeitest.
Coaching ist keine Freundschaft: Das mag im ersten Moment vielleicht seltsam klingen, ist meiner Meinung nach aber ein wichtiger Punkt.
Von unseren Freunden erwarten wir Beistand und gute Ratschläge, im Zweifel sollen sie sich einfach auf unsere Seite schlagen und uns den Rücken stärken. Ein guter Coach hingegen wird dir keine Ratschläge geben. Er wird dich auch nicht bemitleiden und dir nach dem Mund reden. Was er dir dagegen geben wird sind Impulse zu Veränderungen und anderen Sichtweisen. Und er wird dich auf deinem eigenen Weg begleiten und unterstützen, ohne dir diesen vorzugeben.
Nachdem ich nun geschildert habe, was Coaching nicht ist, stellt sich nach wie vor die Frage: Was ist Coaching denn nun?
Ein befreundeter Coach hatte mir, ganz zu Anfang meiner Weiterbildung, einmal folgendes gesagt: „Im Coaching ist der Klient der Held seiner Geschichte.“
Diese Aussage trifft es eigentlich auf den Punkt. Im Coaching geht es immer um denjenigen, der gecoacht wird. Um die persönlichen Anliegen und Veränderungswünsche. Denn jeder kennt sich selbst am Besten und trägt unbewusst bereits alle Lösungen für seine Themen in sich. Leider merkt man das meist selbst nicht oder sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Darum lohnt es sich, sich im Coaching seinen ganz persönlichen Weg, die ganz eigene Reise zur Veränderung und persönlichen Entwicklung zu erarbeiten.
Das bedeutet natürlich auch, dass der Klient im Coaching selbst für den Fortschritt und das Ausmaß seiner Entwicklung und Veränderung verantwortlich ist. Er oder sie allein bestimmt das Tempo und die Intensität der gemeinsamen Arbeit.
Dabei ist man als Klient aber nie allein! Ein guter Coach ist quasi wie ein Reisebegleiter, der durch Fragen und Übungen immer wieder neue Impulse gibt, zum Nachdenken anregt und einem manchmal auch den nötigen Anstoß gibt, wenn man sich selbst nicht mehr zu helfen weiß.
Eine Veränderung und der Weg dorthin benötigen natürlich auch Bewegung. Coaching ist daher ein aktiver Prozess, in dem einiges passieren wird. Zunächst vielleicht nur in dir aber wenn du dich entwickelst und deinen Weg hin zu einer Veränderung gehst, wird sich das auch bald nach außen zeigen. Frei nach dem Motto: Nichts ändert sich, bis man sich selbst ändert und plötzlich ändert sich alles.
Zusammengefasst geht es im Coaching also um folgendes:
Im Coaching bist du der Held deiner Geschichte – es geht um dich!
Der Coach ist Impulsgeber und Wegbegleiter- doch du bestimmst das Tempo!
Im Coaching wirst du selbst aktiv und arbeitest an dir – wenn du beginnst dich zu verändern, zeigt sich das auch bald nach Außen.
Ich hoffe, ich konnte dir meine Ansicht zum Thema „Coaching“ etwas näher bringen. Im nächsten Artikel wird es darum gehen, was in einem Coaching passiert und wie es abläuft.
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Julia

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